Berlin, 06.02.2012

Der Himmel über Mittelerde

Besuch im Planetarium und der Wilhelm-Foerster Sternwarte

Ein Bericht von Elrandir

Bericht von unserem Besuch beim „Himmel über Mittelerde“

Am 4. Februar trafen sich

12 Gefährten und diverse Freunde und Bekannte.

Wir waren aber beileibe nicht die Einzigen, die sich an diesem kalten Winterabend auf dem Weg zum Berliner Planetarium am Insulaner (einer der „Berge“ Berlins) machten. Der Saal war voll und viele der Anwesenden waren gewandet.

Im Foyer hatte Project Silmarillion einen Stand aufgebaut und weckte reges Interesse, auch bei den Vortragenden dieser Planetariumsveranstaltung (J.Bode, B. Husheer, H. Perplies, S. Plate, A. Schirmer).

Die Veranstaltung selbst begann mit „The Bards Thale“ von Blind Guardian, welches mit Gitarrenbegleitung durch einen der Vortragenden dargeboten wurde. (Wer, konnte ich nicht sehen, war zu dunkel, Sterne noch nicht an.)

Daraufhin nahmen uns Cirdan, Elrond, Galadriel und (irre ich mich oder sollte es ein…) Celeborn (… sein? ) mit ins Sternenobservatorium zu Minas Tirith, wo sie uns die Geschichte der Entstehung der Welt, der Schaffung der Bäume Laurellin und Telperion, Isil und Vása (Mond und Sonne), die Verdunklung der Welt, die Schaffung der Silmarill und deren Schicksal, sowie diverser anderer kleiner Geschichten erzählten.

Zwischendurch gab es Musik eines Herren von einer Küste und es wurden die Geschichte illustrierende Bilder, überwiegend eines Künstlers namens T. Nasmith gezeigt. Am sich über uns wölbenden Sternenhimmel wurden uns die „Sichel“ Valacirca (Wagen), Menelmacar mit seinem leuchtenden Gürtel und Schwertscheide, der drohend die Keule hebt (Orion), sowie viele andere Sterne aus Vardas Schöpfung gezeigt.
Das ging so geraume Zeit (ca. 2 Stunden) bis die Sonne aufging (zumindest im Planetarium).

Danach versammelte sich unser Grüppchen unter Ollivers Führung noch zu einem Ausflug zur Wilhelm-Foerster Sternenwarte. Das weckte auch bei anderen Interesse. Zudem habe ich oben auch nur die bekannten Stammtischmitglieder aufgezählt und nicht Freunde und Bekannten, die ebenfalls dabei waren. Letztendlich waren wir gut 26 Leutchen, die sich zur Spitze des Insulaner aufmachten. Dort betrachten wir zunächst durch den über hundert Jahre alten Bamberg-Refraktor (jaja, ganz schön alt für ein von Menschenhand geschaffenes Werk) Jupiter und den Mond (den der Erde).

Zwischendurch gingen wir auf die Terrasse und versuchen Sternenbilder ohne Vergrößerung am Himmel zu erkennen. Der hell scheinende Mond erschwerte dies allerdings.

Dann gingen wir in das Nachbargebäude zum Spiegelteleskop und betrachteten noch Orion, Sternenhaufen, den Mond und vieles anderes aus der „Nähe“. Die ganze Zeit über war Olliver am Wirbeln, erklärte Geräte, Sterne, Nebel und dergleichen und sorgte mittels heißen Tees und Keksen für die fröstelnden Besucher. Es war doch recht frisch da oben und so verabschiedeten sich viele Besucher nach und nach und nur ein harter Kern aus 6 Personen hielt bis zum Schluß aus. Zur Geisterstunde verließen wir dann den Insulaner.

An dieser Stelle wollen wir noch einmal ausdrücklich Olliver für sein Engagement danken. Es war eine schöne gemeinsame Stammtischreise zu den Sternen.

Namáriё

(Gibt´s für diese Entfernung eigentlich Sonderpunkte ? Hin und wieder zurück waren ja schließlich ein paar Lichtjahre. )

Stammtisch Berlin

Der Stammtisch Berlin trifft sich jeden 4. Freitag im Monat. Das nächste Treffen ist am 22.08.2014 ab 19:00h.

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Deichgraf
Nordufer 10
13353 Berlin

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